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Diese 47 Schülerinnen und Schüler haben im Wintersemester 2005/06 am Frühstudium teilgenommen. Links Projektleiter Professor Wolfgang Schneider. Foto: Richard Greiner



Frühstudium: Gymnasien und Uni Würzburg
kommen sich näher


"Mehr wissen wollen - mehr verkraften können." Unter diesem Motto haben im Wintersemester 47 Schüler aus 26 Gymnasien am Frühstudium der Uni Würzburg teilgenommen. Projektleiter Professor Wolfgang Schneider war bei der Semesterabschlussfeier am 19. April begeistert: "Noch nie habe ich erlebt, dass ein Projekt so problemlos anläuft und so viel positive Resonanz findet."

    Das Bewerbungsende für einen Einstieg ins Frühstudium im kommenden Wintersemester ist der 1. Juni. Eine öffentliche Informationsveranstaltung für Schüler, Eltern und Lehrer findet am Donnerstag, 4. Mai, um 17.00 Uhr im Turing-Hörsaal des Informatikgebäudes am Hubland statt.

    Für ein Frühstudium kommen begabte und leistungsfähige Schüler der Klassen 11 bis 13 in Frage, in Ausnahmefällen auch schon Zehntklässler. Interessenten benötigen das Einverständnis der Schulleitung und durchlaufen dann ein Aufnahmeverfahren an der Begabungspsychologischen Beratungsstelle der Universität.

    Die Frühstudenten können reguläre Lehrveranstaltungen an der Uni besuchen und Leistungsnachweise erwerben. In der Regel vertauschen sie an einem Vormittag in der Woche die Schulbank mit einem Sitz im Hörsaal und besuchen außerdem an einen Nachmittag noch ihre Übungsgruppe.

    Die Teilnehmer gewinnen dem Vorlesungsbesuch ganz unterschiedliche Aspekte ab, wie Schneider informiert. Die einen orientieren sich für ihre spätere Studienfachwahl. Dabei erkennen manche, dass ihr Wunschfach sich ganz anders zeigt als erwartet. Anderen bietet der Vorlesungsbesuch eine Art "Bad in der Wissenschaft", das sie begeistert.

    Dabei nehmen es die Frühstudierenden mitunter locker mit den übrigen Studierenden auf und erzielen in den Abschlussklausuren Ergebnisse wie ihre regulären Kommilitonen. Bisweilen können selbige sogar neidisch werden: So schrieben Frühstudierende in Analysis die beste und in Linearer Algebra die zweitbeste Klausur - und das bei rund 230 Hörern in diesen beiden Anfängervorlesungen für Mathematik. Ähnlich souverän schnitt eine Frühstudentin in Politischer Wissenschaft ab.

    Die an der Uni erworbenen Leistungsnachweise können dank dem neuen Bayerischen Hochschulgesetz nach dem Abitur für ein reguläres Studium anerkannt werden. Für den einen oder anderen Frühstudierenden bedeutet dies, dass er an seinem ersten regulären Studientag schon einen Teil seines Vordiploms in der Tasche hat.

    "Gute Leute wird man nur durch eine lebendige Arbeitsatmosphäre in Forschung und Lehre beeindrucken können", meint Fachkoordinator Richard Greiner vom Institut für Mathematik. Damit will die Uni Würzburg schon an der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule beginnen.

    Auf den ersten Blick scheint die Teilnahme am Frühstudium kein Zuckerlecken zu sein, denn der ausgefallene Schulunterricht muss selbstständig nachgearbeitet werden. Zudem verbringen Frühstudierende aus Gymnasien im Raum Aschaffenburg, Schweinfurt, Fulda oder Nürnberg mitunter erhebliche Zeiten für die Anfahrt mit der Bahn. Warum das alles? Dazu Miriam, eine Projektteilnehmerin aus der 11. Klasse: "Bisher kann ich das Frühstudium betreffend jedenfalls nur von positiven Dingen berichten. Es ist wirklich erstaunlich, wie leicht und schnell man über die Mathematik als 'Hobby' Leute kennenlernen kann, mit denen man sich auf Anhieb gut versteht."

    Angeboten werden derzeit 13 Fächer aus dem gesamten Spektrum der Universität. Neben Mathematik und Physik, die mit 22 und 12 Teilnehmern das meiste Interesse hervorrufen, sind dies nicht nur die Naturwissenschaften Chemie und Informatik, sondern auch Anglistik, Archäologie, Geographie, Geschichte, Philosophie und Politische Wissenschaft. In den zulassungsbeschränkten Fächern Biologie, Medizin und Psychologie ist ein Frühstudium mit Einschränkungen möglich.

    Weitere Informationen findet man im Internet hier:
http://www.mathematik.uni-wuerzburg.de/fruehstudium/

http://www.begabungsberatungsstelle.uni-wuerzburg.de/


    Telefonische Auskünfte gibt es unter den Nummern (0931) 888-6023 (Begabungspsychologische Beratungsstelle) und (0931) 888-5029 (Fachkoordinator).



Bulgarische Rosen wollen Meister werden


Die "Bulgarische Rose" ist eine interessante Neuzüchtung. Sie stammt aus Würzburg, trägt die Farben weiß, grün und rot, hat 16 Köpfe und 32 stramme Waden. Letztere dürften ihr bald besonders nützlich sein - denn die Rose ist eine Fußball-Mannschaft und hat sich unter vielen Bewerbern für ein internationales Turnier in Köln qualifiziert. Sponsor des Teams ist der Universitätsbund Würzburg.

Die "Bulgarische Rose" entfaltet sich - beim Fußball-Cup in Köln hoffentlich zur vollen Blüte. 16 bulgarische Studenten aus Würzburg hoffen auf den Titelgewinn. Foto: Rumen Vachev


    Die Rose besteht aus 16 Bulgaren im Alter zwischen 20 und 26 Jahren. Die meisten von ihnen studieren an der Uni Würzburg, fünf sind an der Fachhochschule eingeschrieben. "Kennengelernt haben wir uns alle erst hier in Deutschland", sagt BWL-Student Dimitar Borisov. Weil jeder von ihnen gerne Fußball spielt, haben sich die jungen Bulgaren vor gut drei Jahren zu einer Mannschaft zusammengetan. Sie trainieren seitdem regelmäßig auf dem Gelände des Würzburger Post-Sportvereins am Hubland.

    Wie gut sie inzwischen sind, können die Hobby-Kicker vom 27. bis 30. April beweisen. Dann mischen sie nämlich bei einem Fußball-Cup in Köln mit. Wie es dazu kam? Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hatte alle sportbegeisterten ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen dazu aufgerufen, sich im Jahr der Fußball-WM für ein Turnier zu bewerben. Die Studenten sollten National- oder Regionalteams bilden, kreative Mannschaftsportraits schreiben und als Botschafter ihres Landes in Deutschland für ihre Heimat werben. 120 Teams machten mit, 16 wurden am Ende ausgewählt. So treten nun zum Beispiel "Die Mumien" aus Ägypten an, aus Thailand die "Siam Gats", die "Unbezähmbaren Löwen" aus Kamerun und eben die "Bulgarische Rose".

    Die Studenten aus Würzburg überzeugten die Jury mit einer kreativen Bewerbung. Das Auftauchen der Rose im Namen ihres Teams begründen sie so: "Diese Blume symbolisiert für uns vollendete Schönheit und einen starken Lebenswillen. Durch die Dornen ist die Rose unnahbar und unverletzlich ... Die Rose verkörpert den Geist und Siegeswillen unserer Mannschaft".

Foto: Rumen Vachev     Ungewöhnlich ist auch eines der Bewerbungsfotos. Darauf balgen sich die Spieler um den Ball, der Schiri zeigt die rote Karte, ein anderer holt mit dem Fußballschuh zum Schlag aus - da scheint eine Prügelei nicht mehr weit. Mit diesem Bild wollten die Bulgaren zeigen, wie Fußball eben nicht sein sollte. Vom DAAD ist zu hören, dass dieses Foto vor allem bei einigen Mitarbeiterinnen für Aufregung gesorgt hat - denn die Jungs sind darauf nur mit Unterwäsche bekleidet. Mit dieser Nacktheit wollten sie allerdings nicht etwa Erotik symbolisieren, sondern Unkultiviertheit.

    Am ersten Tag des Turniers treffen die Rosen auf Ruanda, Kasachstan und Marokko. Gespielt wird zwei Mal 20 Minuten. Die Würzburger hoffen natürlich auf einen Erfolg: "Ich glaube, unsere Chancen sind nicht schlecht, weil wir auf dem Feld gut stehen und weil bei uns ganz viel Motivation drinsteckt", sagt Borisov.

    Die Freude auf das Turnier ist dem jungen Mann deutlich anzumerken. Vergrößert wird sie noch, weil sich vor kurzem auch ein Sponsor gefunden hat: Der Universitätsbund Würzburg erklärte sich spontan und großzügig dazu bereit, die Mannschaft bei der Anschaffung der Spieltrikots zu unterstützen. Die sind selbstverständlich in den bulgarischen Landesfarben weiß, grün und rot gehalten. Ihr Design stammt vom FH-Studenten Rumen Vachev. Vielleicht gewinnen die Rosen damit ja sogar die Trikot-Prämierung, die der DAAD in Köln ausgelobt hat. Der Austauschdienst bezahlt den Mannschaften außerdem die Aufenthaltskosten in Köln.

    Weitere Informationen über den Fußball-Cup des DAAD und die Selbstdarstellung der Mannschaften finden sich im Internet hier:

http://www.daad.de/fussball/




Uni für Alle: Fußball - eine Wissenschaft für sich


Zur Fußball-Weltmeisterschaft startet die Uni Würzburg im Rahmen von "Uni für Alle" eine öffentliche Vortragsreihe. Diese dreht sich von April bis Juni ausschließlich um den Ball und seine Kicker. Die Vorträge werden jeweils um 18:00 Uhr im Hörsaal 166 der Sanderring-Uni angepfiffen und sind, wie es sich gehört, in zwei Halbzeiten unterteilt. An Karten zu kommen, ist bei "Uni für Alle" besonders einfach: Der Eintritt ist frei. Los geht's am heutigen Dienstag, 25. April, mit zwei Themen aus der Rechtswissenschaft:
  • 18:00 Uhr: "Der Europäische Gerichtshof im Abseits? Ausländerklauseln, Ablösezahlungen und das Europäische Freizügigkeitsrecht", Christoph Weber und Eckhard Pache, 18:45 Uhr: "Internationalisierung der Spielermärkte - wo bleibt die Nationalmannschaft?", Norbert Berthold

    Die weiteren Begegnungen:
  • Donnerstag, 27. April, 18:00 Uhr: "Ballspiele in Irland", Sabine Ziegler, 18:45 Uhr: "Standardsituationen: Fußball in der Literatur", Michael Will
  • Dienstag, 2. Mai, 18:00 Uhr: "Warum Panini-Fußballalben auch Informatikern Spaß machen", Andreas Binzenhöfer und Tobias Hoßfeld, 18:45 Uhr: "Physik mit Kick" - warum fliegt ein Ball, welche Kräfte wirken beim Schuss auf ihn ein, warum kann er im Bogen fliegen?", Thomas Wilhelm, Wolfgang Reusch, Peter Jakob
  • Donnerstag, 4. Mai, 18:00 Uhr: "Fußball und Religion", Markus Buntfuss, 18:45 Uhr: "Fußball und Musik", Friedhelm Brusniak



Rekord bei der Einwerbung von EU-Mitteln


Einen neuen Rekord haben die bayerischen Universitäten und Fachhochschulen bei der Einwerbung von Fördermitteln der Europäischen Union aufgestellt. Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel in München mitteilte, warben die Hochschulen im Jahr 2005 insgesamt 42,7 Millionen Euro ein und damit 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Dieses erfreuliche Ergebnis zeige, dass die Universitäten mit den höheren Anforderungen der Forschungsrahmenprogramme gut zurecht kommen. Spitzenreiter bei der Einwerbung von EU-Mitteln waren 2005 die Uni München mit 14,2 Millionen Euro und die Technische Uni München mit 9,3 Millionen. Es folgen die Universitäten Erlangen-Nürnberg (4,9 Millionen), Würzburg (4,3), Bayreuth (2,2) und Regensburg (2,0).



Girls' Day: Schülerinnen schnuppern in Männerberufe


Beim bundesweiten "Girls' Day" am Donnerstag, 27. April, sollen Mädchen auf Berufe neugierig gemacht werden, in denen bislang Männer dominieren. Auch die Uni Würzburg bietet an diesem Tag spezielle Aktionen für Schülerinnen an.

    In der Fakultät für Mathematik und Informatik war die Resonanz enorm: 230 Mädchen aus den Klassen 5 bis 10 der unterfränkischen Gymnasien wollten an den Aktionen zum "Girls' Day" teilnehmen. So war das Programm schnell ausgebucht. Die Projekte der Mathematiker und Informatiker haben das Ziel, spezielle Probleme vorzustellen und mit den Schülerinnen Lösungswege zu erarbeiten. So gibt es beispielsweise einen Computerkurs rund um Webseiten und Internet-Anwendungen, eine Simulation zum Autoverkehr oder Projekte zum "Wunder der Vermehrung" und über "kannibalische Käfer".

    Den Gästen steht auch ein "Girls' Cafe" für Fragen, Informationen und Diskussionen offen. Das Programm beginnt mit einem informellen Treffen um 9.00 Uhr im Foyer des Informatikgebäudes am Hubland. Ansprechpartnerin ist Frauke Driewer, T (0931) 888-6769, E-Mail:
driewer@informatik.uni-wuerzburg.de


    Den Genen auf der Spur - unter diesem Motto erläutern die Bioinformatikerinnen einige Grundlagen aus der Genetik und Biochemie. Was unterscheidet den Menschen vom Affen? Was ist ein Gen? Wie sieht ein Proteinmolekül aus? Diese und andere Fragen werden beantwortet. Bei praktischen Übungen am Computer erfahren die Mädchen dann mehr über das Erbgut des Menschen. Dabei sollen sie verstehen, wie Wissenschaftler die Informationen aus den Genen nutzen, um beispielsweise mehr über Krankheiten zu lernen.

    Der Kurs läuft von 9:00 bis 15:00 Uhr im Seminarraum 106 der Bioinformatik im Biozentrum am Hubland und ist ebenfalls ausgebucht (12 Teilnehmerinnen). Ansprechpartnerin ist Doktorandin Julia Engelmann, T (0931) 888-4558, E-Mail:
julia.engelmann@biozentrum.uni-wuerzburg.de


    Was macht eine Physikerin an der Uni oder im Beruf? Und wie wird man überhaupt Physikerin? Diese und andere Fragen werden von 9:00 bis 15:15 Uhr im Physikalischen Institut am Hubland beantwortet. Die Mädchen erleben Physiklabore in Aktion und sehen, wo Entwicklungen aus der Physik zum Einsatz kommen. Unter der Anleitung von Physikerinnen können sie auch selber experimentieren. Außerdem erfahren die Schülerinnen, was technische Mitarbeiterinnen an der Uni machen. Mit 30 Teilnehmerinnen ist die Veranstaltung ausgebucht. Kontakt: Doktorandin Franziska Niederdraenk, T (0931) 888-5711, E-Mail:
franziska.niederdraenk@physik.uni-wuerzburg.de


    Der "Girls' Day" hat eine zentrale Internet-Seite, auf der alle Veranstalter ihr Programm eintragen konnten:
http://www.girls-day.de/




Mit einem Gastro-Führer auf DVD zum Erfolg


Wie lässt sich mit nur fünf Euro Startkapital ein Unternehmen gründen? Dieser Herausforderung können sich Würzburger Studierende im Sommersemester stellen. Der Startschuss für den 5-Euro-Business-Wettbewerb fällt am Dienstag, 2. Mai, um 18.00 Uhr im Hörsaal Alte Augenklinik am Röntgenring 12. Dort erfahren die Interessenten alles, was für die Teilnahme wichtig ist.

    Der Wettbewerb will Studierenden die Möglichkeit bieten, sich praxisnah mit dem Thema Existenzgründung auseinanderzusetzen und die Selbstständigkeit als Perspektive zu entdecken. Die Jungunternehmer sollen ein Semester lang eine real am Markt existierende GbR gründen. Sie sind gefordert, ein eigenes Netzwerk ins Leben zu rufen und ihre Geschäftsidee am Markt zu platzieren.

    Für professionelle Unterstützung ist dabei gesorgt: Zum einen bekommen die Teams eine qualifizierte Zusatzausbildung in Marketing, Projektmanagement und Recht. Zum anderen werden sie von ortsansässigen Firmenvertretern begleitet, den so genannten Wirtschaftspaten. Betreut werden sie zudem von Rosalinde Baunach, Gründerberaterin der Universität, die den Wettbewerb in Würzburg organisiert.

    Wie eine Erfolgsgeschichte im Rahmen des 5-Euro-Business-Wettbewerbs aussehen kann, zeigt ein Blick auf das Gewinnerteam von 2005: Die Würzburger Studenten Georg Homola und Thomas Funck entwickelten einen Gastro-Führer auf DVD: Selbstgedrehte Kurzfilme sollten dazu animieren, Kneipen und Discos abseits der ausgetretenen Pfade zu besuchen. Ein Booklet mit Gutscheinen für Freigetränke und Ermäßigungen vervollständigte das Angebot. Die DVD "Lokalizer" war schließlich so erfolgreich, dass von einer zweiten Auflage über 2.000 Exemplare verkauft wurden. Eine dritte Edition ist in Planung.

    Der 5-Euro-Business-Wettbewerb läuft in diesem Sommersemester in Bayreuth, München und Würzburg. Er ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft und des Hochschulprogramms für Unternehmensgründungen (Hochsprung). Förderung kommt vom Bayerischen Wissenschaftsministerium und vom Europäischen Sozialfonds. Bayernweite Unterstützung erhält der Wettbewerb von der Interessengemeinschaft süddeutscher Unternehmer, dem Bayerischen Unternehmensverband Metall und Elektro, dem Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie sowie regional von der Sparkasse Mainfranken, der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH und der Initiative Chancenregion Mainfranken.

    Weitere Informationen: Rosalinde Baunach, Gründerberaterin der Uni Würzburg, T (0931) 31-2654, E-Mail und Internet:
wuerzburg@5-euro-business.de

http://www.5-euro-business.de/




Erfolgreiches Benefizkonzert für die Kinderbetreuung


Gut 3.000 Euro Reinerlös brachte ein Benefizkonzert für den weiteren Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder von Beschäftigten der Hochschule und des Klinikums. Für diese Unterstützung dankt der Förderverein "Unizwerge Würzburg" allen Spendern.

    Rund 200 Gäste waren am 5. April zu dem Konzert in den Toscanasaal in die Residenz gekommen. Die stellvertretende Hochschulfrauenbeauftragte Ursula Rdest wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass die Notwendigkeit, ein Angebot zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen, mittlerweile unumstritten sei. Seit 2003 mehrten sich die Forderungen bayerischer Politiker, Kinderbetreuung an den Hochschulen einzurichten. Leider würden jedoch bis heute keine Mittel für diesen Zweck bereit gestellt. So seien die Hochschulen bei der Umsetzung der Vorgaben aus der Politik auf sich gestellt.

    Wie Unipräsident Axel Haase in seinem Grußwort sagte, solle sich die Debatte über die niedrigen Geburtenraten und deren Folgen nicht nur darum drehen, wie junge Menschen zum Kinderkriegen animiert werden können. Vielmehr müsse die Vereinbarkeit von Arbeit und Kindern das Ziel sein: "Nur wenn es uns gelingt, den Frauen und Männern und den Kindern, die wir bereits haben, optimale Bedingungen zu bieten, wenn wir auf diese Weise zeigen können, dass der Wunsch nach Kindern sehr wohl damit in Einklang zu bringen ist, dass auch die Frauen die Möglichkeiten haben, ihre Fähigkeiten und Anlagen optimal zu nutzen, nur dann werden wir auf lange Sicht auch wieder mehr Familienzuwachs erwarten können."

    Hierfür müsse die Politik die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. "Aber ebenso wichtig sind die großen und kleinen Initiativen von Privatpersonen", so Haase. Umso erfreulicher sei es daher, dass sich an der Universität immer mehr Verantwortliche finden, die sich ehrenamtlich für eine bessere Kinderbetreuung engagieren.

    Das Konzert gestalteten zwei Ensembles, die unentgeltlich auftraten. Alle Mitwirkenden sind Laienmusiker und im "wirklichen Leben" als Mediziner, Lehrer und Studierende tätig: Das Dallenberg-Klavierquartett besteht aus vier Internisten, die sich vor zehn Jahren während ihrer Tätigkeit in der Medizinischen Klinik kennen gelernt haben; im Main-Brass-Quintett spielen fünf Blechbläser aus dem Schweinfurter Raum. Nach dem Konzert bot Professor Ulrich Sinn, Inhaber des Lehrstuhls für Klassische Archäologie, bei einem Umtrunk im Martin-von-Wagner-Museum eine detailreiche Führung zum Thema "Kindheit in der Antike" an.



Gerhard Bringmann Ehrendoktor der Uni Kinshasa


Bei der Feier zu ihrem 50-jährigen Bestehen hat die Universität Kinshasa dem Würzburger Chemiker Gerhard Bringmann die Ehrendoktorwürde verliehen. Damit würdigt die afrikanische Hochschule, die der Uni Würzburg seit 2003 partnerschaftlich verbunden ist, Bringmanns herausragende Leistungen in der Naturstoffchemie.

    Geehrt wurde der Würzburger Professor insbesondere für seine Verdienste um die Nutzbarmachung tropischer Pflanzen für die Suche nach neuen Mitteln gegen Infektionskrankheiten wie Malaria und Schlafkrankheit. Auf diesem Gebiet arbeitet Bringmann seit 1995 mit Wissenschaftlern der Uni Kinshasa zusammen. Die Laudatio hielt Professor Okuma Kasende, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät von Kinshasa.

    Besonders gewürdigt wurde Bringmanns Engagement in der Lehre, das er auch in Kinshasa an den Tag legt: Dort hält er in englischer und französischer Sprache Vorlesungen zur Naturstoffchemie. Beachtung fanden auch seine Initiativen zur Organisation von Tagungen (so 2005 die erste Naturstoffchemie-Tagung in Kinshasa) und zur Förderung des Austausches von Studierenden und Professoren. So kommt zum Beispiel in diesem April Professor Kasende nach Würzburg. Dankbar aufgenommen wurden auch die Buch- und Zeitschriftenspenden, die Bringmann für die kongolesische Hochschule organisiert.

    Besonderen Wert gewinnt die Auszeichnung dadurch, dass dies die erste Verleihung einer Ehrendoktorwürde der Universität Kinshasa in den vergangenen Jahrzehnten ist, nach Auskunft des dortigen Vizepräsidenten sogar die erste seit der Unabhängigkeit der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 1960 überhaupt.
In farbenfroher Tracht und als frisch gebackener Ehrendoktor trägt sich Professor Gerhard Bringmann ins Goldene Buch der Universität Kinshasa ein. Mit im Bild Protokollchef Louis F. Beni.

    Gerhard Bringmann, Jahrgang 1951, studierte Chemie und Biologie in Gießen und Münster, promovierte dort 1978 und ging dann als Postdoktorand zu dem Nobelpreisträger Sir Derek H. R. Barton an das renommierte "Institut de Chimie des Substances Naturelles" in Gif-sur-Yvette bei Paris. 1984 folgte die Habilitation in Organischer Chemie an der Uni Münster.

    1986 und 1987 erhielt Bringmann Rufe auf Lehrstühle an den Universitäten Wien und Würzburg; hier hat er seit Ende 1987 den Lehrstuhl Organische Chemie I inne - anfangs als jüngster Chemie-Professor in Deutschland. Einen attraktiven Ruf auf die Position eines Direktors am Leibniz-Institut für Pflanzen-Biochemie in Halle lehnte er 1998 ab. Von 2000 bis 2004 war er Dekan bzw. Prodekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie; seit 2003 ist er Vertrauensdozent der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Sprecher des Sonderforschungsbereichs 630 ("Erkennung, Gewinnung und funktionale Analyse von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten"). 1999 erhielt Bringmann als einer der ersten Dozenten den "Preis für Gute Lehre" des Freistaates Bayern. Vor wenigen Wochen wurde ihm zudem die Adolf-Windaus-Medaille der Universität Göttingen verliehen. Bislang hat Bringmann über 550 Arbeiten in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht.



Mexikanische Doktorandin im FOCUS-Magazin


Sie ist ein "kluges Model". Das schreibt die Zeitschrift FOCUS über die Mexikanerin Tzutzuy Ramírez Hernández, die derzeit an der Uni Würzburg an ihrer Dissertation arbeitet.

    Wie die junge Frau mit Bild und Text in das Nachrichtenmagazin gekommen ist? Sie wirbt auf Plakaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für den Wissenschaftsstandort Deutschland und für die Uni Würzburg. Über diese Kampagne hatte die Uni-Pressestelle berichtet und damit unter anderem die Aufmerksamkeit der FOCUS-Redaktion gewonnen.

    In den vergangenen Wochen war die Uni noch in weiteren überregionalen Medien präsent. Josef Lindner vom Bayerischen Fernsehen drehte Anfang April für die Frankenschau einen Beitrag über Krebsforschung am Stammzell-Transplantationszentrum. Schon einige Tage zuvor hatte er eine Tagung besucht, die von der Kinderklinik zum Thema "Hirntumoren bei Kindern" veranstaltet wurde. Über diesen Kongress berichtete auch SAT 1.

    Wenn die Nachrichtenagentur dpa die Pressemitteilungen der Uni aufgreift, ist das stets Garant für eine bundesweite Verbreitung der Neuigkeiten aus Würzburg. Auf diesem Weg fand ein Bericht über die Beteiligung der Uni am neuen Bayerischen Forschungsverbund "Infektogenomik" unter anderem den Weg in die Mittelbayerische Zeitung (Regensburg). Und die Studien des Psychologen Georg Alpers über die Angst vor der Vogelgrippe landeten per dpa beispielsweise in der Ärzte-Zeitung.

    Die Tageszeitung für Mediziner schrieb auch über das Thema "Blockade des Blutgerinnungsfaktors XII schützt vor Schlaganfällen". Diese Erkenntnis hatten Würzburger Forscher im "Journal of Experimental Medicine" publiziert. Auf die entsprechende Pressemitteilung der Uni reagierte außerdem die Medizinjournalistin Beate Wagner (Berlin), die für das Magazin "gesund leben" des "Stern" arbeitet. Verena Töpper schrieb einen Artikel für die Wiener Nachrichtenagentur pressetext.

    Die Wissensseite der Süddeutschen Zeitung informierte Ende März in einem Artikel über die Lern- und Gedächtnisleistungen von Insekten. Darin kamen auch Professor Martin Heisenberg und seine Forschungsergebnisse über die Gedächtnis-Zellen der Taufliege vor. Diese neuen Erkenntnisse aus dem Würzburger Biozentrum hatte die Uni am 3. Februar per Pressemitteilung bekannt gemacht.

    Die Fußball-WM naht, und auch die öffentliche Vortragsreihe "Uni für Alle" befasst sich in diesem Semester mit dem Ball und seinen Kickern. Über diese nicht alltäglichen Referate berichtete die dpa, so dass die Würzburger Fußball-Vorträge in diversen Tageszeitungen beworben wurden, etwa in der Mittelbayerischen Zeitung (Regensburg) und in "Der neue Tag" (Weiden). Ungewöhnliche Anlässe bringen oft auch ungewöhnliche Medien ans Tageslicht: So meldete sich in der Pressestelle Jan Benner vom Magazin "Bolzen - Zentralorgan für Freizeitfußball" (Köln). Auch er will über die Reihe "Fußball - eine Wissenschaft für sich" berichten.



Workshop: Tagungen und Veranstaltungen organisieren


Für Veranstaltungsplaner der Würzburger Universität sowie für Alle, die mit der Organisation von Symposien, Kongressen und anderen Veranstaltungen betraut sind, findet am Dienstag, 9. Mai, ein kostenloser Workshop im Maritim-Hotel statt.

    Für die Planung einer Veranstaltung ist es ideal, einen einzigen Ansprechpartner zu haben, der alles koordiniert. Dazu gehört das Finden eines geeigneten Veranstaltungsorts ebenso wie die Verköstigung der Gäste, Tisch- und Raumdekoration, das Bereitstellen von Servicepersonal, die technische Ausstattung für Vorträge oder Showeinlagen und nicht zuletzt die Organisation eines Rahmenprogramms. Hinzu kommen Einladung und Registrierung der Teilnehmer, Werbung, Buchhaltung und Abrechnung.

    Wissenswertes zu all diesen Themen soll bei dem Workshop vermittelt werden, der von 14.00 bis 18.00 Uhr dauert. Andreas Havlik, Bankettleiter des Maritim-Hotels, referiert zum Thema Veranstaltungsorganisation. Mit der Tisch- und Tafeldekoration befassen sich dann die stellvertretende Maritim-Restaurantleiterin Gabriele Beuchert und Silvia Reim von der Firma "greenlife" aus Veitshöchheim. David Schmitt von der Agentur Acanto macht Vorschläge für das Rahmenprogramm, Claus Lauter von der "meeting manager gmbh" (Hamburg) spricht schließlich über das webbasierte Veranstaltungsmanagement.

    Interessenten müssen sich bei Petra Wolf anmelden, Fax (0931) 3053-900, T (0931) 3053-839, E-Mail:
pwolf.wur@maritim.de




Feier zum 70. Geburtstag von Otmar Issing

Otmar Issing Professor Otmar Issing (Foto), seit 1998 im Direktorium der Europäischen Zentralbank als Chefvolkswirt tätig, ist der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Würzburg seit Jahren eng verbunden. Er hat hier studiert, promoviert und habilitiert. Von 1973 bis 1990 hatte er dann den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen inne. Nach seinem Wechsel zur Bundesbank wurde er 1991 zum Honorarprofessor an der Uni Würzburg bestellt. In diesem Jahr nun scheidet Issing bei der Europäischen Zentralbank aus; außerdem feierte er am 27. März seinen 70. Geburtstag. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät nimmt all das zum Anlass, den Jubilar mit einer Festveranstaltung zu ehren. Diese findet am Freitag, 28. April, um 10.00 Uhr im Audimax in der Sanderring-Uni statt. Nach der Begrüßung durch Unipräsident Axel Haase hält Dekan Hans Fehr die Laudatio. Es folgen zwei Festvorträge: Professor Axel Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank (Frankfurt/Main), spricht über "Unabhängige Geldpolitik in Europa". Issing selbst hält danach den Vortrag "Von der Universität zur Notenbank - Marginalien zum Verhältnis von Theorie und Praxis".



Stühle und Schränke aus zweiter Hand


Gebrauchte Schreibmaschinen, Computertische, Regale oder Schreibtische - all das und noch viel mehr gibt es im Second-Hand-Shop der Uni im Internet. Bei der Ware handelt es sich vorrangig um "gebrauchte dienstliche Gegenstände zur weiteren dienstlichen Verwendung". So beschreibt die Abteilung V (Finanzen) der Zentralverwaltung den virtuellen Marktplatz, den sie ins Leben gerufen hat. Betriebseinheiten der Universität können die gebrauchten Gegenstände unentgeltlich bekommen. Der Verkauf an Unibedienstete oder Dritte komme nur in Frage, wenn kein dienstlicher Bedarf besteht, so die Finanzabteilung. Eine Abgabe an Wiederverkäufer sei nicht vorgesehen. Eine Übersicht über das Sortiment, die allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie Kontaktadressen finden sich hier:
http://www.uni-wuerzburg.de/zv/abt5/ref51/secondhand/




Gesunde ältere Teilnehmer für wissenschaftliche Studie gesucht


Für neurowissenschaftliche Untersuchungen benötigt die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uni Würzburg gesunde Männer und Frauen zwischen 55 und 90 Jahren. Untersucht werden Funktionen wie Sprachproduktion und räumliche Wahrnehmung. Die Arbeitsweise des Gehirns wird mit EEG oder anderen Verfahren aufgezeichnet. Alle Daten werden vertraulich behandelt und anonym wissenschaftlich ausgewertet, wie die Klinik mitteilt. Je nach Zeitaufwand (eine bis drei Stunden) gibt es 10 bis 20 Euro. Nicht teilnehmen können Personen mit früheren oder aktuellen psychischen oder schweren physischen Beeinträchtigungen. Kontakt per Telefon, (0931) 201-77410, oder per E-Mail:
Langer_J@klinik.uni-wuerzburg.de




Violinsonaten von Beethoven zu Semesterbeginn


Zur Eröffnung des Sommersemesters veranstaltet das Institut für Musikwissenschaft der Uni ein Konzert, bei dem eine Auswahl aus dem Violinsonatenschaffen von Ludwig van Beethoven auf dem Programm steht. Am Mittwoch, 26. April, spielen um 19.30 Uhr im Toscanasaal der Residenz Barbara Koppold und Jeremy Atkin die Sonaten op. 12,1, op. 23 und die "Frühlingssonate" op. 24. Alle Musikfreunde sind herzlich eingeladen, besonders auch die neuen Studierenden. Der Eintritt ist frei; um eine Unterstützung wird gebeten. Das ursprünglich für Freitag, 28. April, angekündigte Konzert muss entfallen; einen Ersatztermin wird das Institut rechtzeitig bekannt geben.


FORSCHUNGSPROJEKTE




Seltene Nebenwirkungen von Arzneimitteln früher erkennen


Arzneimittel sollen künftig wirksamer und sicherer werden. Mit diesem Ziel, haben sich Forscher aus der pharmazeutischen Industrie und aus Universitäten zu einem Konsortium zusammengeschlossen, das von der Europäischen Union gefördert wird. Mit dabei sind die Toxikologen Professor Wolfgang Dekant und Angela Mally von der Uni Würzburg. Ihr Projekt "InnoMed" wird mit 465.700 Euro gefördert.

    Bevor ein neues Medikament auf den Markt kommt, müssen seine Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eingehend getestet werden - zunächst an Versuchstieren, später auch an Menschen. Ohne solche toxikologischen Prüfungen kann kein Arzneimittel zugelassen werden. "Trotz dieser umfangreichen Tests kommt es aber immer wieder vor, dass bereits zugelassene Arzneimittel wegen unvorhergesehener Nebenwirkungen doch noch vom Markt genommen werden müssen. Das haben zum Beispiel die weltweiten Rückrufaktionen von Vioxx und Lipobay gezeigt", sagt Dekant.

    Warum das so ist? Der Würzburger Professor nennt dafür mehrere Gründe. Nicht immer seien Befunde aus Tierversuchen uneingeschränkt auf den Menschen übertragbar. Außerdem erfolgen die ersten Tests am Menschen immer mit relativ wenigen Patienten. Seltene Nebenwirkungen können darum bei der Arzneimittelprüfung nicht oder nur unzureichend erfasst werden - sie werden manchmal erst dann erkannt, wenn sehr viele Patienten das Medikament nehmen, also nach der Marktzulassung. Ein weiterer Punkt: Häufig treten unerwünschte Wirkungen erst bei einer Dauertherapie oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln auf.

    Auf Initiative der Europäischen Vereinigung der Arzneimittelhersteller (EFPIA) haben sich nun Toxikologen aus Industrie und Universitäten zusammengetan. Sie wollen neue Methoden anwenden, um unerwünschte Wirkungen von potenziellen Arzneimitteln künftig früher und zuverlässiger erkennen zu können. Das Projekt wird von der Europäischen Union und der Pharmaindustrie gemeinsam getragen.

    Die Toxikologen arbeiten dabei mit Arzneistoffen, die sich während der Arzneimittelentwicklung als schädlich für Leber und Nieren erwiesen und deshalb nicht für die Anwendung am Menschen in Betracht gezogen wurden. Wolfgang Dekant und Angela Mally untersuchen nun, wie diese Wirkstoffe in besonderer Weise Gene und Proteine beeinflussen. Ihre Hoffnung: Lassen sich solche Effekte feststellen, dann könnte man mit ihrer Hilfe bei Arzneimitteltests künftig früher einschätzen, ob mit einer Schädigung von Leber und Nieren zu rechnen ist und nur solche Mittel entwickeln, welche diese Nebenwirkungen nicht aufweisen. Laut Mally sind Leber- und Nierenschäden nämlich am häufigsten dafür verantwortlich, dass Arzneimittel zurückgezogen werden müssen.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Wolfgang Dekant, T (0931) 201-48449, E-Mail:
dekant@toxi.uni-wuerzburg.de




FORINGEN-Projekte aus Würzburg


Der neue Bayerische Forschungsverbund "Infektogenomik" (FORINGEN) soll die Diagnostik, Therapie und Prävention von Infektionskrankheiten weiter voranbringen. Ihm gehören Forscher von den Universitäten Würzburg, München, Regensburg und Erlangen/Nürnberg an. Wie in der UNI-INTERN-Ausgabe vom 5. April berichtet, sind von Würzburger Seite die Professoren Ulf R. Rapp und Werner Goebel beteiligt. Außerdem forschen in dem Verbund aber auch Wissenschaftler aus dem Würzburger Uni-Institut für Molekulare Infektionsbiologie, und zwar Ulrich Dobrindt und Professor Jörg Hacker zum Thema "Enterobakterien-Diagnostik-Array" sowie Knut Ohlsen und Wilma Ziebuhr, die mit Staphylokokken arbeiten. Professor Hacker ist zudem stellvertretender Sprecher des Verbundes.


WISSENSCHAFTLICHE TAGUNGEN




Bluthochdruck und Diabetes gefährden auch die Nieren


Für jeden Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes sei auch der Besuch beim Nephrologen wichtig. Nur so lasse sich eine nachhaltige Schädigung der Nieren oder ein dauerhaftes Versagen dieser Organe verhindern. Das betont Professor Christoph Wanner, Leiter der Nephrologie an der Medizinischen Klinik I der Universität Würzburg, im Vorfeld einer Tagung.

    Vielen Menschen ist der Nephrologe als Facharzt für Nieren- und Hochdruckerkrankungen noch kein Begriff. Gerade aber für Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes kann dieser Spezialist zum wichtigen Ansprechpartner werden: "Bluthochdruck und Zuckerkrankheit sind nämlich die Hauptursachen für chronische Nierenleiden. Deshalb gehört der Besuch beim Nephrologen zur Behandlung dieser Erkrankungen dazu", so Wanner anlässlich des 3. Würzburger KfH-Symposiums Nephrologie, das vom 5. bis 6. Mai im Zentrum für Operative Medizin (ZOM) stattfindet.

    "An die Nieren denkt man häufig nicht zuerst. Sie tun nicht weh. Einen Nephrologen erst zu konsultieren, wenn sich schon Nierenfunktionsstörungen zeigen, ist zu spät. Dann ist meist schon viel verloren, denn geschädigte Nieren lassen sich nicht heilen," erklärt Hans Joachim Tönnis, Leiter des KfH-Bildungszentrums und Veranstalter des Symposiums. Er und Wanner sehen sich mit ihren Kollegen in der Pflicht, die Zusammenarbeit mit den Hausärzten noch mehr auszuweiten. Außerdem wollen die Spezialisten das Wissen über die Ursachen und Folgen von Nierenerkrankungen noch stärker allgemein bekannt machen.

    Das KfH-Bildungszentrum veranstaltet sein Symposium in Würzburg zum dritten Mal gemeinsam mit der Universitätsklinik. Themen sind diesmal die Diagnostik und Therapie spezieller Nierenkrankheiten sowie die Behandlung von Blutarmut, die Folge einer Nierenerkrankung sein kann. Weiterhin geht es um die Behandlung von Nierenschäden, die durch Arzneimittel hervorgerufen werden können. Erwartet werden rund 130 Nephrologen aus dem gesamten Bundesgebiet.

    Das KfH-Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein, der bundesweit über 200 Nierenzentren betreibt. Dabei handelt es sich um spezialisierte Behandlungseinrichtungen für Patienten mit Nieren- und Hochdruckkrankheiten. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung chronisch nierenkranker Menschen.

    Das KfH beschäftigt über 6.000 Mitarbeiter, darunter mehr als 1.000 Nephrologen. In Würzburg ist es seit über 30 Jahren vertreten; sein Nierenzentrum befindet sich seit 1993 in unmittelbarer Nähe zur Universitätsklinik am Hans-Brandmann-Weg 1. Geleitet wird es von den Professoren Udo Bahner und Markus Teschner.

    Weitere Informationen: Bildungszentrum des KfH-Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation e.V., Dr. Hans Joachim Tönnis, T (0 61 02) 395-782.


PERSONALIA


Dr. Michael BÜCHNER, Akademischer Rat z. A., Institut für Organische Chemie, wurde mit Wirkung vom 16.04.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Akademischen Rat ernannt.

Prof. Dr. Ernst BURGSCHMIDT (Anglistik), und Prof. Dr. Thorsten GREINER werden gemäß Vorstandsbeschluss vom 21.03.2006, bis 31.12.2006 das Neuphilologische Institut - Moderne Fremdsprachen" leiten. Sie führen die Geschäfte bereits seit Jahresbeginn 2005.

Prof. Dr. Franz-Christian CZYGAN, bis zum Jahr 2000 Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Biologie, ist von der Kant-Universität in Kaliningrad (früher: Königsberg in Preußen) erneut geehrt worden. Aufgrund seiner langjährigen universitären und naturwissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der russischen Hochschule wurde er auf Vorschlag des Rektors in das Redaktionskollegium berufen. Dieses Gremium ist vor allem für die naturwissenschaftliche Universitätspresse von Bedeutung. Czygan arbeitet seit 1993 mit der Staatsuniversität in Kaliningrad zusammen, insbesondere mit Prof. Dr. Viktor P. Dedkov, dem Dekan der Fakultät für Biologie, Ökologie und Chemie, und dessen Mitarbeitern. Aus dieser Kooperation wurden bislang 16 russisch-deutsche Arbeiten publiziert. Bereits im Jahr 2000 bekam Czygan von der Kant-Universität die Ehrendoktorwürde verliehen.

Prof. Dr. Michael ERLER, Lehrstuhl für klassische Philologie I, Schwerpunkt Gräzistik, wurde zum ständigen Mitglied der Assemblea dei Soci el "Centro Internazionale per lo Studio dei Papiri Ercolanesi" `Marcello Gigante´ (CISPE) in Neapel gewählt.

Dr. Fabian FRANKE, Bibliotheksoberrat, Universitätsbibliothek, wird mit Wirkung vom 01.06.2006 an die Otto-Friedrich-Universität Bamberg versetzt.

Die Lehrbefugnis von PD Dr. Christof HAUCK, Fakultät für Biologie, mit Ablauf des 23.03.2006 erloschen.

Dr. Stephan HUBER, Juniorprofessor, Universität Erfurt, wird vom 01.04.2006 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 30.09.2006, übergangsweise auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. W 3 für Empirische Bildungsforschung beschäftigt.

Dr. Ivana KRATOCHVÍLOVÁ, Fachassistentin für Linguistik, Abteilung Germanistik des Instituts für Fremdsprachen der Schlesischen Universität Opava, wurde mit Wirkung vom 25.03.2006 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Deutsche Sprachwissenschaft" erteilt.

Dr. Heiko PAETH, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Bonn, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 10.04.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum Universitätsprofessor der BesGr. W 2 für Physische Geographie ernannt.

PD Dr. Ralph PORDZIK, Akademischer Rat z. A., Lehrstuhl für englische Literatur- und Kulturwissenschaft, wurde mit Wirkung vom 01.04.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Akademischen Rat ernannt.

Dr. Kurt RAUHUT, seit 1955 Ehrenbürger der Universität, ist am 31.03.06 im Alter von 92 Jahren gestorben. Rauhut, geboren in der Provinz Posen, studierte Rechtswissenschaften in Breslau und Greifswald. 1939 trat er in den Justizdienst ein. Nach der Flucht aus Schlesien ließ er sich 1949 als Rechtsanwalt in Würzburg nieder und bekleidete hier mehrere Ehrenämter. Die Universität vertrat er als Rechtsanwalt. Dabei habe er "außerordentlich gute Arbeit geleistet, aber dafür niemals liquidiert, da er es als Ehre betrachte, für die Universität tätig sein zu dürfen. Dieser Idealismus bedürfe einer Anerkennung", heißt es im Protokoll der Uni-Senatssitzung vom 12.01.1955. Daraufhin wurde Rauhut Ehrenbürger der Universität.

Dr. Stephan SIGRIST, Arbeitsgruppenleiter beim Max-Planck-Institut Göttingen, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 01.04.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von fünf Jahren zum Universitätsprofessor der BesGr. W 2 für Experimentelle Biomedizin (Forschungsgebiet: Molekulare Neurobiologie/Neuroimaging) ernannt.

Dr. Jörn STEUDING, Investigador Ramón y Cajal, Universidad Autónoma de Madrid, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 05.04.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von drei Jahren zum Universitätsprofessor der BesGr. W 2 für Mathematik ernannt.

Prof. Dr. Dr. Hans-Georg ZIEBERTZ, Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Katholisch-Theologischen Fakultät, wurde für eine Amtszeit von vier Jahren zum Präsidenten der "International Society of Empirical Research in Theology" (ISERT) gewählt. Zudem wurde sein Mitarbeiter Dr. Ulrich Riegel als "Secretary" in das Präsidium der Gesellschaft gewählt, das aus vier Personen besteht. ISERT ist der empirischen Erforschung der religiösen Gegenwartskultur besonders verpflichtet. Durch die Wahl der beiden Würzburger wurden auch deren Leistungen in empirischer Theologie gewürdigt. Im Jahr 2008 soll der ISERT-Kongress in Würzburg stattfinden.

Freistellung für Forschung im Wintersemester 2006/2007 wurde bewilligt:

Prof. Dr. Franz FÜRSICH, Institut für Paläontologie.

Prof. Dr. Thorsten GREINER, Neuphilologisches Institut - Moderne Fremdsprachen.

Prof. Dr. Heinrich HETTRICH, Institut für Altertumswissenschaften.

Prof. Dr. Laurens MOLENKAMP, Physikalisches Institut.

Prof. Dr. Otto MUTZBAUER, Institut für Mathematik.

Prof. Dr. Gerhild NIEDING, Institut für Psychologie.

Prof. Dr. Andreas NIESSELER, Institut für Pädagogik.

Prof. Dr. Reinhold RÜCKL, Institut für Theoretische Physik und Astrophysik.

Prof. Dr. Martina SCHÖNBEIN, Institut für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens.

Gäste an der Universität:

Dr. Barrett KLEIN von der University at Austin (Texas) arbeitet von April bis Juni bei den Bienenforschern im Biozentrum. Er befasst sich mit der Physiologie des Schlafverhaltens von Honigbienen. Diese Insekten zeigen nämlich ein schlafähnliches Verhalten, das dem der höheren Wirbeltiere in vielen Details verblüffend ähnlich ist. Sie eignen sich somit als Modell für einen Zustand, dessen biologische Funktionen noch weitgehend unverstanden sind. Finanziell gefördert wird dieser Gastforscheraufenthalt vom Verein "Bienenforschung Würzburg e.V."

Prof. Dr. Dhirenda PANDEY von der Universität Jaipur, Indien, wird ab 07.05.2006 für zwei Monate im Institut für Paläontologie sein. Hier forscht er über die Paläobiogeographie jurassischer Korallen.

Dienstjubiläen 25 Jahre:

Prof. Dr. Hartwig KLINKER, Medizinische Klinik und Poliklinik II, am 09. April

Ursula LANGER, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, am 21. April

Bernhard WEIS, Chirurgische Klinik und Poliklinik, am 09. April

Irmtrud WERNER, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke, am 16. April

40 Jahre:

Christine SUCKFÜLL, Chirurgische Klinik und Poliklinik, am 01. April

Peter SCHMALZ, Referat F3, Klinikum der Universität Würzburg, am 12. April


STELLENMARKT


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Info Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2538


Bürokauffrau und geprüfte Sekretärin mit langjähriger Berufserfahrung durch Tätigkeiten in beiden Berufen, bereits befristet als Verwaltungsangestellte an einem Universitätsinstitut beschäftigt, Englisch- und Französischkenntnisse, sucht Stelle in Teilzeit (halbtags oder 1/4-tags) als Verwaltungsangestellte oder Sekretärin (Info-Nr. 2006-20).

PTA, mehrjährige Tätigkeit in verschiedenen Forschungslabors der Universität und des Klinikums, sucht nach Ablauf des befristeten Arbeitsvertrages dringend ab sofort Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2006-21).

Fremdsprachliche Wirtschaftskorrespondentin (Englisch, Französisch, Spanisch), seit sieben Jahren als Chefsekretärin tätig, langjährige Berufserfahrung als Sekretärin/Sachbearbeiterin/Assistentin durch verschiedene Beschäftigungen im In- und Ausland, sucht wegen Umzugswunsch nach Würzburg Stelle als Fremdsprachensekretärin/Verwaltungsangestellte im Universitätsbereich (Info-Nr. 2006-22).

Jurist (2. Staatsexamen), Schwerpunkte: Zivil-, Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht, sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, gute EDV-Kenntnisse, sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität, vier- bis sechswöchiges Praktikum zur Erprobung möglich (Info-Nr. 2006-23).

Kaufmann im Groß- und Außenhandel, bisher tätig als Sachbearbeiter in Vertrieb und Verkauf, Kaufmann im Controlling, KeyUser und Mitarbeitercoach für SAP R/3 im Bereich Vertrieb und Materialwirtschaft, sucht Stelle als Verwaltungsangestellter im Universitätsbereich (Info-Nr. 2006-24).

Auszubildender/Biologielaborant an der Universität Würzburg sucht Stelle im Universitätsbereich ab Mitte Juli 2006 (Ausbildungsende) (Info-Nr. 2006-25).


Die Universität Würzburg sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n

Fachinformatiker/in


als Sachbearbeiter/in / Anwendungsbetreuer/in für die Abteilung Studium und Lehre (Referat für Prüfungsangelegenheiten) der Zentralverwaltung der Universität Würzburg (befristet bis 31.12.2006, Vergütung nach BAT).

Es erwarten Sie folgende Aufgabenbereiche:

- Selbstständige Durchführung der in der Prüfungskanzlei anfallenden Verwaltungsaufgaben

- Selbstständige Abbildung von Prüfungsordnungen mit dem Prüfungsprogramm HIS-POS

- Unterstützung des Systembetreuers insbes. bei der Bereitstellung von Selbstbedienungsanwendungen (HIS-QIS)

- Unterstützung von Anwendern bei Hard- und Softwareproblemen (Anwenderbetreuung)

- Mithilfe bei der Entwicklung und Umsetzung von DV-Lösungen

- Mitwirkung beim Aufbau und der Pflege von Anwendungen im Bereich des Lehrmanagements

- Schulung und Dokumentation

Dafür bringen Sie folgende Voraussetzungen und Kenntnisse mit:

- Ausbildung als Fachinformatiker/in

- Sicherer Umgang mit Office-Produkten (Access, Excel, Word, Powerpoint und Frontpage)

- Kenntnisse in (Web-)Programmiersprachen (PHP, Java, ASP, HTML, Visual Basic, Perl) sind von Vorteil

- Teamfähigkeit, Kommunikationsvermögen und Belastbarkeit

- Hohes Engagement, selbstständiges sowie kunden- und zielorientiertes Arbeiten

- Sicheres und freundliches Auftreten

- Hohe Bereitschaft zur Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen, insbesondere im DV-Bereich

- Kenntnisse im Hochschulbereich sind von Vorteil, aber nicht Bedingung

Im Zuge der Gleichstellung freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Frauen.

Schwerbehinderte Bewerberinnen oder Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind bis vier Wochen nach Erscheinen zu richten an: Universität Würzburg, Leiter der Abteilung Studium und Lehre, Dr. Stefan Vorderobermeier, Sanderring 2, 97070 Würzburg. E-Mail:
studium-lehre@zv.uni-wuerzburg.de


T (0931) 31-2242.



Im Rechenzentrum der Universität Würzburg sind im Bereich Multimedia-Dienste zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen wieder zu besetzen.

Die Stellen sind zunächst auf zwei Jahre befristet. Die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis wird angestrebt (Vergütung erfolgt nach BAT). Eigenverantwortliches Arbeiten an verschiedenen Einsatzorten sowie Führerschein der Klasse B werden vorausgesetzt.

Leiter/in des Bereichs "Multimedia-Dienste"

Anforderungen:

- Abgeschlossenes Universitätsstudium in einem einschlägigen Studiengang

- Affinität für neue Medien und fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Medien- und Informationstechnologie

- Erfahrungen im Einsatz von eLearning-Plattformen

- Kreativität, Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative

- Ausgeprägte Führungseigenschaften sowie Kommunikationsfähigkeit

- Teamfähigkeit, Entscheidungsfreude sowie Durchsetzungsvermögen

Aufgaben:

- Intensive Zusammenarbeit mit den anderen Bereichen des Rechenzentrums

- Unterstützung der Leitung des Rechenzentrums

- Aufbau und Betrieb geeigneter Multimedia-Plattformen

- Unterstützung der Einrichtungen beim Einsatz neuer Medien in den Bereichen Lehre und Forschung

- Durchführen von Schulungen

- Fortschreiben des Medienentwicklungsplans

Technische/r Mitarbeiter/in

Anforderungen:

- Abgeschlossenes Fachhochschulstudium in einem einschlägigen Studiengang

- Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Medien- und Informationstechnologie

- Erfahrungen im Einsatz von eLearning- und Videokonferenz-Systemen

- Kreativität, Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative

- Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit

Aufgaben:

- Betreuung des Multimedia-Equipments

- Durchführung von Planungen im Bereich neue Medien sowie Begleitung der Umsetzung

- Einweisung und Schulung zur Nutzung des Multimedia-Equipments und der Multimedia-Dienste

- Aufbau und Betrieb geeigneter Multimedia-Plattformen

- Unterstützung der Einrichtungen beim Einsatz neuer Medien in den Bereichen Lehre und Forschung

Im Zuge der Gleichstellung werden Frauen nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Anfragen und Auskünfte zu der Stelle per E-Mail:
leitung@rz.uni-wuerzburg.de


Vollständige Bewerbungsunterlagen sind bis 19. Mai 2006 zu richten an: Rechenzentrum der Universität Würzburg, Am Hubland, 97074 Würzburg.



In der Neurologischen Klinik und Poliklinik der Universität Würzburg ist zum 13.05.2006 die Stelle einer/s

Ergotherapeutin/en


mit ganztägiger Arbeitszeit im Rahmen einer Elternzeitvertretung (zunächst bis 12.11.2006) zu besetzen (Vergütung nach BAT).

Die Beherrschung der Behandlungskonzepte nach Bobath und Affolter sowie Kenntnisse im neuropsychologischen Training, in der Hilfsmittelversorgung und in der Anwendung der fazio-oralen Therapie nach Kay Coombes sind erwünscht.

Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte an: Prof. Dr. Klaus Toyka, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik, Josef-Schneider-Straße 11, 97080 Würzburg.



Im Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung der Universität Würzburg - Forschungsgruppe für Tumor Therapie - ist ab sofort die Stelle einer/es

Technischen Assistentin/en


ganztags zu besetzen (Vergütung nach BAT Vb, zunächst bis zum 03.04.2007 befristet).

Die Tätigkeit umfasst ein breites Spektrum an molekularbiologischen und immunologischen Techniken inklusive tierexperimenteller Untersuchungen. Vorerfahrungen in Proteinreinigung sind von Vorteil.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Ulf R. Rapp, Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung (MSZ), Versbacherstraße 5, 97078 Würzburg, E-Mail:
rappur@mail.uni-wuerzburg.de


T(0931)201-45141, Fax (0931) 201-45835



In der Abteilung für Molekulare Innere Medizin der Medizinischen Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg ist ab 1. Juli 2006 im Rahmen eines DFG-geförderten Forschungsprojekts die Stelle einer/es

Technischen Assistentin/en


(Vergütung nach BAT VI b, ganztags, Dauer: 2 Jahre) zu besetzen.

Erfahrungen in biochemischen, zellbiologischen und molekularbiologischen Arbeiten sind wünschenswert.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Dr. Daniela Siegmund, Abteilung für Molekulare Innere Medizin, Medizinische Klinik und Poliklinik II, E-Mail:
Daniela.Siegmund@mail.uni-wuerzburg.de


Röntgenring 11, 97070 Würzburg, T (0931) 201-71020/71000.



VERSCHIEDENES




Laserdrucker abzugeben


Am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft ist folgendes Gerät entbehrlich geworden und kann an Einrichtungen der Universität abgegeben werden:
  • Laserdrucker HP Laserjet 4L, Anschaffungsjahr: 1993

Interessenten wenden sich bitte an: Lehrstuhl für Finanzwissenschaft, Sanderring 2, Hilde Young, T (0931) 31-2973.



Kostenloses Mobiliar


Der Lehrstuhl für Ägyptologie hat folgendes Mobiliar kostenlos abzugeben:
  • 1 Abodia Dia-Unterschrank, Größe: 175 x 79 x 72 cm, Eiche hell furniert, Anschaffungsjahr: 1982, neuwertig
  • 1 Abodia Dia-Oberschrank, Größe: 175 x 49 x 72 cm, Eiche hell furniert, für a. 10.000 Dias, Anschaffungsjahr: 1990, neuwertig
  • 1 Dia-Sichtschrank, Größe: 175 x 92 x 72 cm, Eiche hell furniert, für ca. 3000 Dias, Anschaffungsjahr: 1982, neuwertig

Ansprechspartner: Sonja Witzke, Sekretariat, T (0931) 31-2818, oder Dr. Martin Stadler, T (0931) 31-2787.



Aussonderung von Geräten


Der Lehrstuhl für Theoretische Informatik hat unentgeltlich an andere Institutionen abzugeben:
  • 6 Monitore Sony Multiscan 21" (6 Jahre alt)
  • 1 Laptop Asus L3800CDRW (3 Jahre alt)
  • 5 Toner-Kartuschen Nr. 92291A für HP LaserJet-Drucker IIISi-4Si oder 4SiMX.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Lehrstuhl für Theoretische Informatik, Anna Gonel, T (0931) 888-6660.



Notebook abzugeben


Defektes Notebook, Anschaffungsjahr 2001, ist kostenlos für dienstliche Zwecke abzugeben:
  • HP Omnibook PIII 933 MHz, 15'' TFT XGA, 128 MB SDRAM, 20 GB Festplatte, inkl. Zubehör.

Ansprechpartner: Sven Winzenhörlein, Zentralverwaltung Ref. I/5, T (0931) 31-2664 oder E-Mail:
sven.winzenhoerlein@zv.uni-wuerzburg.de




Testskier zu verkaufen


Das Sportzentrum der Universität Würzburg verkauft ab sofort :
  • ATOMIC Testskier (abgelaufene Saison, ca. 2 - 3 Wochen gefahren), Modell: ST 11, Längen: 150 cm, 160 cm und 170 cm, mit Bindung, zum Preis von 310 Euro.

Nähere Informationen bei: Karlheinz Langolf, T (0931) 888-6540.


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